„Rund ums Haus“

Hans Spielmann, Quelle: vogelwarte.ch 

Mehr Leben, mehr Lebensqualität

Lebensraum Dorf
Unser Dorf wird von uns, von Menschen geprägt. Das bringt Vögeln Vor- und Nachteile: Anpassungsfähige Arten profitieren, da natürliche Feinde eher selten sind und das Angebot an Nahrung und Brutplätzen gross sein kann. Der Verkehr, die vielen Katzen und Glasflächen sind Gefahrenherde. Auch Lärm und das viele Kunstlicht beeinflusst das Verhalten der Vögel negativ.

Bäumige Siedlung
Bäume erhöhen die Lebensqualität beträchtlich und geniessen bei Mensch und Tier einen grossen Stellenwert. Sie verbessern Luft und Klima und spenden Schatten. Sie sind wichtiger Lebensraum für Vögel und Insekten. Je grösser und älter, desto wertvoller.

Grünflächen als Naturoasen
Grünanlagen und Privatgärten können mit Ihrem Zutun interessante Oasen werden. Nebst Bäumen, Sträuchern und wilden Hecken tragen humusfreie Bodenstellen, Blumenwiesen und offene Wasserflächen dazu bei, dass sich Grünzonen nach und nach zu Naturoasen entwickeln. Selbst kleine Flächen wie begrünte Anbauten, bepflanzte Balkone und Blumentröge sind wichtige Elemente des Grünraums.

Vogelfreundliches Umfeld
Laden Sie Vögel in Ihren Garten ein und gestalten Sie ihn so, dass Vögel sich dort wohl fühlen, genug Nahrung und Nistgelegenheiten finden: Pflanzen Sie einheimische Bäume und Beerensträucher, lassen Sie Wildkräuter und -stauden stehen, bis sie sich versamt haben und verzichten Sie auf Chemie und Gift. Nisthilfen und begrünte Fassaden steigern die Attraktivität Ihres Gartens zusätzlich.

 

„Lehnsch mir…?“

„Lehnsch mir…?“ ist eine Rubrik für alle, die lieber ausleihen statt kaufen und wegwerfen.
Wir führen und veröffentlichen eine Liste von Gegenständen die in Täuffelen, Gerolfingen und Hagneck unkompliziert ausgeliehen werden können.

Es geht doch allen gleich: Wir haben alles, und doch fehlt uns immer irgendetwas.
Genau an diesem Samstag bräuchte ich unbedingt ein Industriestaubsauger, Vertikutierer, Fadenmäher, Waffeleisen, Laminiergerät.

Schnell, was Billiges kaufen gehen?!
Nein, einfach auf der Seite „Lehnsch mir“ den geeigneten Ansprechpartner mit dem jeweiligen Gerät finden und kontaktieren.

Im Gegenzug, wie oft im letzten Jahr hast du dein Bretzeleisen, dein Dampfgerät, deine Fritteuse, deine Motorsäge, deine Bohrmaschine und deinen Dörrex gebraucht?

Stell dein Gerät auf die Liste und hauche ihm neues Leben ein!
Ausleihbedinungen (z.B. Rückgabefrist, Verschleiss, Beschädigungen) ist Sache der Ausleihparteien. Der Dorfverein stellt lediglich die Plattform zur Publikation zur Verfügung.

Rechtliche Ansprüche im Zusammenhang mit der Rubrik „Lehnsch mir…?“ gegenüber dem Dorfverein sind ausgeschlossen.

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und reges Ausleihen!

Für die Rubrik „Lehnsch mir…?“
Monique Petignat

Hier geht’s zur Rubrik „Lehnsch mir“

Info 2575: Editorial

Frühling – Alles ist im Wandel?
Georg Schlüter, Täuffelen

Februar 2019, der Frühling ist da, wie bitte? Man sieht Leute im Garten Kaffee trinken, im Moos findet eine Massenwanderung statt, zu einer Zeit des Jahres, wo ansonsten nur wenige Spaziergänger dem Wetter trotzen und im Bielersee werden die ersten Badenden entdeckt. Super, Wahnsinn oder einfach nur Klimawandel?

Aber jetzt ist Frühling, vom Kalender und vom Wetter her, endlich, herrlich. Die Sonne sagt täglich etwas später Adieu zu uns, das Thermometer klettert stetig und die Laune steigt. Die Vögel zwitschern vergnügt, die Blumen spriessen und die Bäume locken mit ihren bunten Blüten die Bienen zum Bestäuben an. Es duftet überall so wunderbar. Natur und Menschen erwachen aus dem Winterschlaf, Aufbruchsstimmung herrscht.

Das Leben spielt sich wieder vorwiegend im Freien ab. Die Kinder spielen vergnügt mit ihren „Gschpänli“, die meisten barfuss und ohne Jacke, lautes Stimmengewirr kommt von den Spielplätzen herüber, wo die ganz Kleinen toben und raufen und manches Wagnis beim Klettern und Rutschen eingehen. Manchmal gehen grosse Krokodilstränen mit dem Spielen einher.

Die Menschen begegnen sich im Ort und haben Zeit, Gespräche zu führen. Die Sitzbänke „freuen“ sich auf zahlreiche Kundschaft. Sie sind der perfekte Ort für Begegnungen, zum Nachdenken und Innehalten, zum Händchenhalten oder zum Picknicken, was an unserem heimischen Strand, vor allem bei einem Sonnenuntergang, einfach nur traumhaft ist. Der Aufwand ist es wert, vertrauen Sie mir.

Die ersten Stand-Up Paddler und Bootsbesitzer stechen frohen Mutes in See, die Hobbyfischer widmen sich wieder leidenschaftlich dem Angeln und die Landwirte bewirtschaften ihre Felder.

In den Gastronomiebetrieben entsteht ein Ansturm auf die besten Aussenplätze, die Autofahrer teilen ihr angestammtes Revier, zumindest am Wochenende, mit den Velofahrern, die jungen Sportlerinnen und Sportler trainieren wieder im Freien und eine uralte Tradition, die des Feuermachens, wird neu entdeckt und teils intensiv gelebt. Cervelats, Emmentaler und Steaks werden wie Kostbarkeiten behandelt. Mit aller Liebe werden sie auf dem Rost gewendet, um als „Trophäen“ der Familie und den Freunden präsentiert zu werden.

Mit dem Frühling verbinden wir Menschen auch den Wunsch nach etwas Neuem. Ein wiederkehrender Prozess ist der jährliche Frühjahrsputz, geliebt und gehasst zugleich. Altes Zeug muss raus und entsorgt werden, die Möbel werden in den eigenen vier Wänden hin und her geschoben, um wirklich jedes Staubkorn aufwischen zu können. Draussen reinigt alles der beste Freund der Familie … der Hochdruckreiniger.

Die Frage sei erlaubt, ob dieser Neustart mit dem Putzen des Heims, dem auf Vordermann bringen des Gartens, den Wechsel der Autoreifen und dem Auswechseln der Kleidungsstücke abgeschlossen sein muss.

Was ist mit uns Menschen? Brauchen wir auch einen Frühjahrsputz? Sehnen wir uns nicht insgeheim manchmal danach? Es wäre doch toll, wenn man den Elan des Erneuerns für sich selbst nutzen könnte, um sich neue Ziele zu setzen, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben, um neue Dinge auszuprobieren oder alte, längst vergessene Dinge, die einem mal gut getan haben, wieder zur Gewohnheit werden zu lassen. Die Frage, was mache ich oder was möchte ich, muss jeder für sich beantworten. Wer weiss, vielleicht bewirkt eine kleine Veränderung vom Alltagstrott des Lebens das Gefühl, noch glücklicher zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine herrliche Frühlingszeit und viel Glück.

 

Jahresrückblick 2014

Info2575

Mit einer leicht erhöhten Auflage von nun 1560 Exemplaren wird das Info 2575 in die Haushaltungen Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck verteilt. Dank unseren treuen Inserenten, unseren Mitgliedern und der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck, konnten wir die laufenden Kosten auch im Jahr 2014 im Rahmen halten.

Weiterlesen

Jahresrückblick 2013

Info2575

Das „gelbe Heft“, wie unser monatlich erscheinendes Info2575 von vielen Dorfbewohnern genannt wird, scheint sich auch ausserhalb von Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck zu etablieren; werden doch ca. 50 Exemplare zusätzlich an auswärtige Abonnenten verschickt. An dieser Stelle herzlichen Dank an Peter und Lilly Witzig, die Monat für Monat diese Arbeit für unseren Verein mit viel Engagement tätigen.

Weiterlesen

Jahresrückblick 2012

Info 2575

Mit einer Auflage von 1550 Exemplaren wird das Info 2575 elf Mal jährlich in die Haushaltungen von Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck verteilt. Auch in der schnelllebigen Zeit des Internets haben Printmedien durchaus ihren festen Platz bei vielen LeserInnen, und dies ist auch gut so. Obwohl der überwiegende Teil unserer Gesellschaft bestens vernetzt ist, dürfen wir die kleine Minderheit nicht vergessen.

Weiterlesen

Jahresrückblick 2011

Info 2575

Im Verlaufe des Jahres 2011 hatte Brigitte Gross die redaktionelle Verantwortung für das Info 2575 übernommen. Die Gemeindeseiten werden weiterhin von der Gemeindeverwaltung redaktionell betreut.

Die vor einem Jahr eingeführten Seiten „Usem Dorf für ds Dorf“ wurden von der Leserschaft gerne gelesen. Die positiven Rückmeldungen motivierten unsere beiden freischaffenden Redaktoren Martina Wiederkehr Steffen und Peter Witzig nach interessanten Themen zu recherchieren.

Weiterlesen

Jahresrückblick 2010

Info 2575

Nach dem im März 2010 ein Redaktionswechsel erfolgt ist, galt es nun die Aufgabenteilung zwischen der neu besetzten Redaktion (Gemeindeverwaltung Täuffelen) und Brigitte Gross (Layout und Inserate) vorzunehmen. Damit die redaktionellen Beiträge rasch und möglichst unkompliziert umgesetzt werden können, werden diese auch über inserate@dorfverein2575.ch von Brigitte Gross entgegen genommen. Der Informationsaustausch zwischen der Gemeindeverwaltung und der Layouterin funktioniert problemlos.
Redaktionelle Verstärkung erhalten wir neu ab Januar 2011 von Martina Wiederkehr und Herrn Peter Witzig. Sie werden sich dafür einsetzen, dass das Info-Heft mit der neuen Rubrik „Usem Dorf für ds Dorf“ noch lesenswerter wird als bis anhin und so eine zusätzlich inhaltliche Aufwertung erlangt. Ein Leserfoto-Aufruf hat schon erste Früchte getragen. So konnte für den Dorfkalender 2011 und für eine Titelseite des Infos bereits Leserfotos abgebildet werden.

Weiterlesen

Jahresrückblick 2009

Info 2575

Die Zusammenlegung der Juli- und August-Ausgabe des Info-Heftes hat sich bewährt. Auch diesen Sommer werden wir wiederum eine Doppelausgabe herausgeben. Für das Erstellen des Dorfheftes wird hinter den Kulissen fleissig gelesen, korrigiert, passende Illustrationen gesucht oder Fotos geknipst und viel, viel telefoniert und abgeklärt. Dann und wann schleichen sich dennoch Fehler ein, dies bedauern wir und entschuldigen uns dafür. Weiterlesen