„Rund ums Haus“

Hans Spielmann, Quelle: www.srf.ch/radio-srf-1

Brennnessel – die Alleskönnerin

Schmackhaft, wertvoll für die Biodiversität und vielfältig verwendbar als Hausmittelchen für Garten und Gesundheit – die Brennnessel ist eine wahre Allrounderin!

Unbedarfte Hausbesitzer sehen sie nicht so gern. Doch für die Biodiversität im Garten ist die Brennnessel eine der wertvollsten Pflanzen: Über 40 Schmetterlingsarten können sich an ihr entwickeln, und diese Insekten bieten wiederum die Nahrungsgrundlage der Vögel.

Brennnesseln bringen Schmetterlinge in den Garten
Brennnesseln sind besser als ihr Ruf. An ihnen legen 50 verschiedene Schmetterlingsarten ihre Eier ab. Prächtige Tagfalter wie etwa der Admiral, Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge sind ausschliesslich auf Brennnesseln angewiesen, denn ihre Raupen fressen nur diese Blätter. Nicht umsonst heisst z. B. der Kleine Fuchs auch Nesselfalter.

Standort und Qualität geben den Ausschlag
Dabei spielen Standort und Qualität der Pflanzen eine wichtige Rolle. Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge legen ihre Eier in Haufen ab, denn ihre Raupen leben gerne gesellig, im Gegensatz zum Admiral, welcher seine Eier einzeln an die Unterseite von Brennnesselblättern heftet.

• Tagpfauenaugen suchen die grössten Bestände an wüchsigen Brennnesseln auf, das kann auch mal halbschattig entlang einer Hecke sein.
• Der Kleine Fuchs bevorzugt Brennnessel-Bestände an sonniger Lage
• Der Admiral liebt sonnig stehende Brennnesseln an wüchsigen Lagen

Das können Sie für Schmetterlinge tun
Die genannten drei Tagfalterarten können mindestens zwei Generationen vom Frühling bis zum Herbst hervorbringen. Damit auch die zweite Generation frisches, wüchsiges Futter vorfindet, schneidet man Ende Mai einen Teil der Brennnesseln bis auf eine Handbreit über Boden zurück. Bald spriessen wieder Brennnesseltriebe mit frischen, saftigen Blättern.

Standorte
Gute Standorte finden sich überall. In einer ungestörten Gartenecke, entlang von Mauern, unter Sträuchern, entlang von Hecken usw.

Wer Schmetterlinge mag, toleriert die Futterpflanzen der Raupen!

„Lehnsch mir…?“

„Lehnsch mir…?“ ist eine Rubrik für alle, die lieber ausleihen statt kaufen und wegwerfen.
Wir führen und veröffentlichen eine Liste von Gegenständen die in Täuffelen, Gerolfingen und Hagneck unkompliziert ausgeliehen werden können.

Es geht doch allen gleich: Wir haben alles, und doch fehlt uns immer irgendetwas.
Genau an diesem Samstag bräuchte ich unbedingt ein Industriestaubsauger, Vertikutierer, Fadenmäher, Waffeleisen, Laminiergerät.

Schnell, was Billiges kaufen gehen?!
Nein, einfach auf der Seite „Lehnsch mir“ den geeigneten Ansprechpartner mit dem jeweiligen Gerät finden und kontaktieren.

Im Gegenzug, wie oft im letzten Jahr hast du dein Bretzeleisen, dein Dampfgerät, deine Fritteuse, deine Motorsäge, deine Bohrmaschine und deinen Dörrex gebraucht?

Stell dein Gerät auf die Liste und hauche ihm neues Leben ein!
Ausleihbedinungen (z.B. Rückgabefrist, Verschleiss, Beschädigungen) ist Sache der Ausleihparteien. Der Dorfverein stellt lediglich die Plattform zur Publikation zur Verfügung.

Rechtliche Ansprüche im Zusammenhang mit der Rubrik „Lehnsch mir…?“ gegenüber dem Dorfverein sind ausgeschlossen.

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und reges Ausleihen!

Für die Rubrik „Lehnsch mir…?“
Monique Petignat

Hier geht’s zur Rubrik „Lehnsch mir“

Info 2575: Editorial

Die Tücken der Technik (im Haushalt)
Reto H. Walser, Hagneck

Wir leben in einer vernetzten Welt. Oder nicht? Zumindest aus technischer Sicht betrachtet kommt man schon zu diesem Schluss. Wir können jederzeit online sehen was unsere Social Media Freunde soeben gegessen haben (auch wenn wir das gar nicht wissen wollen), wir bestellen schnell ein unbedingt benötigtes (?) Teil im Internet oder wir schauen kurz von unterwegs, was sich zuhause gerade so tut. Zugegeben, das wiederum können nicht alle, aber die Technik würde es zulassen, wenn denn nur genügend prozessorgesteuerte Geräte im Haushalt stehen und diese auch noch per Schnittstelle mit der Aussenwelt verbunden wären. Da meldet sich auf einmal der Kühlschrank und bestellt zwei Joghurts, weil diese gerade zur Neige gehen. Oder die Kaffeemaschine ordert schon wieder ein Entkalkungsset infolge des harten Wassers im Seeland. Intuition einer Maschine? Oder vielleicht doch nur, weil der Besitzer ihr das so eingetrichtert hat? Wahrscheinlich aber eher einer von vielen Parametern, die der Hersteller dem Gerät mit auf den Weg gegeben hat. Man spricht bei diesen vernetzten Geräten auch gerne vom „Internet der Dinge“.

Wussten Sie, dass Hacker gerne auch mal auf die Prozessoren von vernetzter Haustechnik zugreifen? Vor allem, wenn es darum geht, Angriffe auf EDV Anlagen von Banken, Spitälern, der Industrie oder was auch immer durchzuführen? Die Hacker haben meistens ein leichtes Spiel und können die CPUs als Spam-Mailer
o. ä. programmieren. Die legen dann ganze Websites von grossen Unternehmen lahm. Sie als Eigentümer merken davon gar nichts, denn der Kühlschrank bestellt weiterhin seine Joghurts und die Kaffeemaschine ihre Entkalkungssets. Und auch die Heizung tut ihren Dienst und die automatische Beschattung des Hauses oder der Wohnung ebenso!

Eine Begegnung der ganz anderen Art hat sich kürzlich in unserem Haushalt abgespielt. Unsere Geräte sind, mit Ausnahme der Computer und der Smartphones, nicht mit der Aussenwelt verbunden. Allerdings gibt es die eine oder andere Maschine, die prozessorgesteuert ist. So haben wir uns einmal einen Staubsaugerroboter zugelegt, als dieser gerade bei einem Grossverteiler als Wochenaktion angepriesen wurde. Sie kennen diese Roboter? Die sind ja nicht dazu gedacht, grosse Schmutzansammlungen und starke Verschmutzungen zu beseitigen. Damit sind sie nämlich unweigerlich überfordert. Viel mehr haben die Maschinen die Aufgabe, durch ihren täglichen Einsatz, am besten während der Abwesenheit der Hausbewohner, die wöchentliche generalstabsmässige Reinigung eben dieser zu erleichtern.

Unser Roboter hat sich aber in den Kopf gesetzt, er brauche nach kurzer Zeit eine Verschnaufpause und meldet dann immer „Dust“ (nicht zu verwechseln mit Durst). Er will uns damit mitteilen, sein eher bescheidener Staubbehälter sei voll und er ziehe es jetzt vor, an der Ladestation ein bisschen am Strom zu nuckeln (obwohl er das eigentlich noch gar nicht verdient hätte). Bei einer der letzten generalstabsmässigen, samstäglichen Putzaktion der Hausbewohner (sprich meiner Frau und mir) nahm sich meine Gattin vor, sich den Roboter vorzuknöpfen. Sie leerte den Staubbehälter und setzte ihn per Befehl (Sensor) in Gang. Der Roboter seinerseits begann zu rattern und zu heulen und machte sich an die Arbeit, unter strenger Aufsicht meiner Gattin versteht sich. Der Roboter liebäugelte wahrscheinlich mit der Ladestation (nuckeln?) und blieb stur in den drei, vier Quadratmetern rund um diese herum tätig. Meine Frau fing an, mit ihm zu sprechen und nannte ihn unter anderem doofes Teil und was einem bei solchen Geräten sonst noch so alles einfällt. Ich meinerseits, der die Szene schon eine ganze Weile beobachtete, wusste gar nicht, dass der Roboter über eine Sprachsteuerung verfügt. Er weigerte sich jedoch weiterhin, seinen Aktionsradius auf die ganze untere Etage auszuweiten, was mich wiederum schliessen liess, er müsse wohl taub sein oder er verfüge eben nicht über die ominöse Sprachsteuerung. Nun platzte meiner Frau endgültig der Kragen und sie hob den armen Roboter kurzerhand auf und setzte ihn beim Eingang wieder ab. Und siehe da, er marschierte (fuhr) auf einmal grössere Strecken und lief fast auf Hochform auf. Aber nur bis er mich entdeckte. Jetzt nahm er schnurstracks Kurs auf mich. Da ich dem armen Kerl ohnehin mit einem Besen zur Hand gehen wollte (gemeinsam sind wir ja schneller, stärker usw.) ging ich ins Reduit, um eben diesen Besen zu holen. Der Roboter verfolgte mich und weil ich nicht wollte, dass er auch ins Reduit kommt, zog ich die Tür hinter mir zu (sonst wäre er irgendwo unter einem Gestell verloren gegangen und ich hätte ihn mit viel Überzeugungsarbeit wieder hervorlocken müssen). Das aber gefiel dem Roboter gar nicht und er belagerte die Tür des Reduits, hinter welcher ich geduldig darauf wartete, bis er die Belagerung (Protest?) aufgeben würde. Da aber der Akku noch ziemlich voll war und der Roboter keine Anstalten mehr machte, an die Ladestation nuckeln zu gehen (fahren), musste ich mich mit brachialer Gewalt durchsetzen und stiess ihm die Tür ins Hinterteil. Nun griff er seinerseits den Besen an. Scheinbar betrachtete er diesen als seinen Konkurrenten, was ja eigentlich auch stimmt, aber das sagen wir ihm natürlich nicht. Irgendwann entschloss sich der Roboter, seine Arbeit einzustellen und doch noch an die Ladestation zurückzukehren.

Und da liegt er nun und nuckelt zufrieden am Strom. Hin und wieder erhebt er sich, dreht eine Ehrenrunde, froh darüber, keine Schlacht schlagen zu müssen, kehrt an seinen Ausgangspunkt zurück, um sich erneut zu laben.

Sehen Sie, auch Haushalttechnik hat so ihre Tücken.

Jahresrückblick 2014

Info2575

Mit einer leicht erhöhten Auflage von nun 1560 Exemplaren wird das Info 2575 in die Haushaltungen Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck verteilt. Dank unseren treuen Inserenten, unseren Mitgliedern und der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck, konnten wir die laufenden Kosten auch im Jahr 2014 im Rahmen halten.

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Jahresrückblick 2013

Info2575

Das „gelbe Heft“, wie unser monatlich erscheinendes Info2575 von vielen Dorfbewohnern genannt wird, scheint sich auch ausserhalb von Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck zu etablieren; werden doch ca. 50 Exemplare zusätzlich an auswärtige Abonnenten verschickt. An dieser Stelle herzlichen Dank an Peter und Lilly Witzig, die Monat für Monat diese Arbeit für unseren Verein mit viel Engagement tätigen.

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Jahresrückblick 2012

Info 2575

Mit einer Auflage von 1550 Exemplaren wird das Info 2575 elf Mal jährlich in die Haushaltungen von Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck verteilt. Auch in der schnelllebigen Zeit des Internets haben Printmedien durchaus ihren festen Platz bei vielen LeserInnen, und dies ist auch gut so. Obwohl der überwiegende Teil unserer Gesellschaft bestens vernetzt ist, dürfen wir die kleine Minderheit nicht vergessen.

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Jahresrückblick 2011

Info 2575

Im Verlaufe des Jahres 2011 hatte Brigitte Gross die redaktionelle Verantwortung für das Info 2575 übernommen. Die Gemeindeseiten werden weiterhin von der Gemeindeverwaltung redaktionell betreut.

Die vor einem Jahr eingeführten Seiten „Usem Dorf für ds Dorf“ wurden von der Leserschaft gerne gelesen. Die positiven Rückmeldungen motivierten unsere beiden freischaffenden Redaktoren Martina Wiederkehr Steffen und Peter Witzig nach interessanten Themen zu recherchieren.

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Jahresrückblick 2010

Info 2575

Nach dem im März 2010 ein Redaktionswechsel erfolgt ist, galt es nun die Aufgabenteilung zwischen der neu besetzten Redaktion (Gemeindeverwaltung Täuffelen) und Brigitte Gross (Layout und Inserate) vorzunehmen. Damit die redaktionellen Beiträge rasch und möglichst unkompliziert umgesetzt werden können, werden diese auch über inserate@dorfverein2575.ch von Brigitte Gross entgegen genommen. Der Informationsaustausch zwischen der Gemeindeverwaltung und der Layouterin funktioniert problemlos.
Redaktionelle Verstärkung erhalten wir neu ab Januar 2011 von Martina Wiederkehr und Herrn Peter Witzig. Sie werden sich dafür einsetzen, dass das Info-Heft mit der neuen Rubrik „Usem Dorf für ds Dorf“ noch lesenswerter wird als bis anhin und so eine zusätzlich inhaltliche Aufwertung erlangt. Ein Leserfoto-Aufruf hat schon erste Früchte getragen. So konnte für den Dorfkalender 2011 und für eine Titelseite des Infos bereits Leserfotos abgebildet werden.

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Jahresrückblick 2009

Info 2575

Die Zusammenlegung der Juli- und August-Ausgabe des Info-Heftes hat sich bewährt. Auch diesen Sommer werden wir wiederum eine Doppelausgabe herausgeben. Für das Erstellen des Dorfheftes wird hinter den Kulissen fleissig gelesen, korrigiert, passende Illustrationen gesucht oder Fotos geknipst und viel, viel telefoniert und abgeklärt. Dann und wann schleichen sich dennoch Fehler ein, dies bedauern wir und entschuldigen uns dafür. Weiterlesen