„Rund ums Haus“

Hans Spielmann, Quelle: nabu.de „Wintergäste im Garten /Ruhepause für Sechsbeiner

So überwintern Insekten im Garten
In einem naturnahen Garten schwirrt und summt es den ganzen Sommer über. Zieht der Herbst ein, wird das Treiben leiser, Ruhe kehrt ein. Um die kalte Jahreszeit zu überstehen, haben Insekten verschiedenste Strategien entwickelt.

Wie Schmetterlinge den Winter verbringen, hängt von der jeweiligen Art ab. Manche, wie zum Beispiel der Distelfalter, ziehen im Herbst in den Süden. Die meisten überwintern jedoch in unserem Garten als Falter, Puppe, Raupe oder als Ei.

Marienkäfer verbringen den Winter schlafend, am liebsten an gut geschützten Orten wie Hohlräume, Mauerritzen und Dachsparren. Im Garten graben sie sich tief in Laubhaufen ein. Dann beginnen sie wieder ihre Jagd auf Blattlaus und Co. Tipp: oft überwintern Marienkäfer zwischen Fenstern. Am besten belässt man sie einfach bis zum Frühjahr dort.

Laufkäfer überwintern als Larve oder als Käfer im Boden. Ein gesunder, humusreicher Boden mit viel Bodenleben ist für den Käfer deshalb ein Muss. Im Frühjahr schlüpft der Käfer und frisst dann Schnecken, Würmer und Raupen. Den Käfern ein Winterquartier zu liefern ist also nicht nur für die Käfer gut.

Die meisten Libellen überwintern als Ei oder als Larve in einer Winterstarre. Naturbelassene Teiche, mindestens einen Meter tief und von vielen Pflanzen umrandet und etwas Sediment am Grund, sind optimale Überwinterungsstätten.

Florfliegen überwintern gern auf Dachböden oder im Keller, im Garten in Laub- oder Asthaufen. Wer welche findet sollte sie an Ort und Stelle belassen. Sie erwachen im Frühjahr zu neuem Leben und sind dann willkommene Helfer gegen Blattlaus und Co.

Solitärbienen, also Wildbienen ohne Staat, überwintern als Biene oder als Bienenpuppe im Kokon. Passende Quartiere finden sie im Garten: Pflanzenstängel, hohle Äste oder eine Insektennisthilfe bieten einen guten Winterschlafplatz. Auch im Boden können Solitärbienen überwintern.

Hilfen zum Überwintern:
Offene Bodenstellen zulassen, Sandflächen schaffen / Altholz, Pflanzenstängel und andere oberirdische Hohlräume im Garten belassen / Stauden und Gehölze erst im Mai zurückschneiden / Wiesen erst im Juni mähen / Trockenmauern anlegen.

Bei den Hummeln vollzieht sich im Herbst ein Generationenwechsel: die Arbeiterinnen und die alte Königin sterben und aus der letzten Brutgeneration entstehen neue Königinnen. Sie verpaaren sich im Herbst noch und überwintern dann starr und gut versteckt in Ritzen, Totholz, Laub oder im Boden, zum Beispiel in Mäusenestern. Wer der nächsten Hummelgeneration helfen möchte, sollte die genannten Strukturen in seinem Garten haben und Blumenzwiebeln für das Frühjahr stecken. Winterlinge, Krokus, Märzenbecher und andere Frühblüher sind da willkommene Nahrungsquellen.

Das Winternest der Ameisen befindet sich gut geschützt einige Meter unter der Erde. Der sichtbare Teil eines Ameisenbaus dient während dieser Zeit als Schutz gegen den Frost. Während der gesamten Winterstarre fressen die Tiere nicht und sind nicht aktiv. So verharren sie bis ins nächste Frühjahr, wo sich die „Gartenpolizei“ wieder fleissig an die Arbeit machen.

„Lehnsch mir…?“

„Lehnsch mir…?“ ist eine Rubrik für alle, die lieber ausleihen statt kaufen und wegwerfen.
Wir führen und veröffentlichen eine Liste von Gegenständen die in Täuffelen, Gerolfingen und Hagneck unkompliziert ausgeliehen werden können.

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Ausleihbedinungen (z.B. Rückgabefrist, Verschleiss, Beschädigungen) ist Sache der Ausleihparteien. Der Dorfverein stellt lediglich die Plattform zur Publikation zur Verfügung.

Rechtliche Ansprüche im Zusammenhang mit der Rubrik „Lehnsch mir…?“ gegenüber dem Dorfverein sind ausgeschlossen.

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und reges Ausleihen!

Für die Rubrik „Lehnsch mir…?“
Monique Petignat

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Info 2575: Editorial

Hagnecks Nachtleben
Reto H. Walser, Hagneck

Sie denken jetzt sicher, so ein kleines Dorf wie Hagneck werde wohl eher ein bescheidenes und überschaubares Nachtleben haben. Aber wie so manches, liegt auch dies im Auge des Betrachters, bzw. in dieser Geschichte auch in den Ohren des vom Schlaf Aufgeschreckten.

Anfang Dezember wachte ich in einer Nacht auf, weil ich ein zwar bekanntes Geräusch vernahm, welches aber aus unmittelbarer Nähe ertönte und nicht mehr enden wollte. Irgendwo draussen rief ein Fuchs. Immer und immer wieder. Ich erhob meine müden Gliedmassen aus dem Bett und trat so leise wie möglich an das Fenster, öffnete es und spähte in die Dunkelheit. Auf der Dammstrasse, unmittelbar neben dem Gartenhaus, stand ein stattlicher Fuchs, vermutlich eine Fähe, und witterte in meine Richtung. Wieder ertönte der Ruf und ich sah einen weiteren, kleineren Fuchs in der Wiese unter dem Nussbaum. Es musste sich um das Jungtier der Fähe handeln. Er wollte nicht aufhören zu schreien. Das ging eine ganze Weile bis er dann doch einsah, dass es wohl nichts bringt. Irgendwo in der näheren Umgebung rief jetzt ein Waldkauz. Der war sicher schon vorher da, aber abgelenkt durch den Radau des Fuchses habe ich ihn nicht wahrgenommen. Im vergangenen Sommer hat sich so ein Waldkauz einmal auf unserem Schlafzimmerfensterrahmen niedergelassen und durch das offenstehende Fenster in die Dunkelheit des Raumes gespäht. Vielleicht suchte er eine neue Nistmöglichkeit. Da Eulen lautlos fliegen, habe ich den Vogel nicht kommen hören, obwohl wir noch wach im Bett lagen. Da meine Frau zum Fenster hin gewandt lag, hat sie aber den Kauz gesehen und mich auf ihn aufmerksam gemacht. Das war ein nächtliches Erlebnis der kauzigen Art.

Den ganzen vergangenen Sommer und bis in den Herbst hinein hatten wir ausserdem einen tierischen Dauergast bei uns. Ein Igel entdeckte die Näpfe, in denen manchmal Katzenfutter von unseren Katzen übrigbleibt. Neben den Schnecken genehmigte er sich daher bisweilen ein Dessert in Form von Katzenfutter. Die Katzen liessen ihn in Ruhe, weil sie wahrscheinlich einmal erfahren durften, wie sich Igelstacheln an der Nase anfühlen. Der Igel hatte sich nach einer Weile auch an uns gewöhnt, denn er floh auch nicht, wenn er von uns das eine oder andere Mal beim Mahl ertappt wurde. Im Gegenteil, er frass seelenruhig weiter und beachtete uns gar nicht. Zurzeit befindet er sich vermutlich irgendwo im Winterschlaf.

Letzte Woche wurde ich von meiner Frau geweckt, die ihrerseits bereits am offenen Fenster stand und mich fragte, wofür ich denn das Geräusch, welches von unserem Garten hochdrang, halte. Es tönte wie fressende, schmatzende Schweine. Und tatsächlich bewegten sich zwei mittelgrosse Wildschweine von unserem Gartenteich weg in Richtung Hagnimoos. Wir finden immer wieder Spuren von Wildschweinen, wenn wir dem Damm entlang in Richtung „Tschäderibrügg“ gehen. Scheinbar schwimmen die manchmal sogar durch die Aare. Zumindest lassen die Trampelpfade und Spuren darauf schliessen.

Wenn dann der Frühling ins Land zieht, lauschen wir gerne bei offenem Fenster dem Gesang der Nachtigall. Wir haben einige Vögel dieser Spezies in unserer Umgebung. Man muss nur sein Gehör ein bisschen schulen. Dann vernimmt man ihren lieblichen und wunderschönen Ruf die ganze Nacht bis in den Frühsommer.

Sie sehen, bei uns ist in der Nacht ganz schön was los!

Jahresrückblick 2014

Info2575

Mit einer leicht erhöhten Auflage von nun 1560 Exemplaren wird das Info 2575 in die Haushaltungen Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck verteilt. Dank unseren treuen Inserenten, unseren Mitgliedern und der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck, konnten wir die laufenden Kosten auch im Jahr 2014 im Rahmen halten.

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Jahresrückblick 2013

Info2575

Das „gelbe Heft“, wie unser monatlich erscheinendes Info2575 von vielen Dorfbewohnern genannt wird, scheint sich auch ausserhalb von Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck zu etablieren; werden doch ca. 50 Exemplare zusätzlich an auswärtige Abonnenten verschickt. An dieser Stelle herzlichen Dank an Peter und Lilly Witzig, die Monat für Monat diese Arbeit für unseren Verein mit viel Engagement tätigen.

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Jahresrückblick 2012

Info 2575

Mit einer Auflage von 1550 Exemplaren wird das Info 2575 elf Mal jährlich in die Haushaltungen von Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck verteilt. Auch in der schnelllebigen Zeit des Internets haben Printmedien durchaus ihren festen Platz bei vielen LeserInnen, und dies ist auch gut so. Obwohl der überwiegende Teil unserer Gesellschaft bestens vernetzt ist, dürfen wir die kleine Minderheit nicht vergessen.

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Jahresrückblick 2011

Info 2575

Im Verlaufe des Jahres 2011 hatte Brigitte Gross die redaktionelle Verantwortung für das Info 2575 übernommen. Die Gemeindeseiten werden weiterhin von der Gemeindeverwaltung redaktionell betreut.

Die vor einem Jahr eingeführten Seiten „Usem Dorf für ds Dorf“ wurden von der Leserschaft gerne gelesen. Die positiven Rückmeldungen motivierten unsere beiden freischaffenden Redaktoren Martina Wiederkehr Steffen und Peter Witzig nach interessanten Themen zu recherchieren.

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Jahresrückblick 2010

Info 2575

Nach dem im März 2010 ein Redaktionswechsel erfolgt ist, galt es nun die Aufgabenteilung zwischen der neu besetzten Redaktion (Gemeindeverwaltung Täuffelen) und Brigitte Gross (Layout und Inserate) vorzunehmen. Damit die redaktionellen Beiträge rasch und möglichst unkompliziert umgesetzt werden können, werden diese auch über inserate@dorfverein2575.ch von Brigitte Gross entgegen genommen. Der Informationsaustausch zwischen der Gemeindeverwaltung und der Layouterin funktioniert problemlos.   Redaktionelle Verstärkung erhalten wir neu ab Januar 2011 von Martina Wiederkehr und Herrn Peter Witzig. Sie werden sich dafür einsetzen, dass das Info-Heft mit der neuen Rubrik „Usem Dorf für ds Dorf“ noch lesenswerter wird als bis anhin und so eine zusätzlich inhaltliche Aufwertung erlangt. Ein Leserfoto-Aufruf hat schon erste Früchte getragen. So konnte für den Dorfkalender 2011 und für eine Titelseite des Infos bereits Leserfotos abgebildet werden.

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Jahresrückblick 2009

Info 2575

Die Zusammenlegung der Juli- und August-Ausgabe des Info-Heftes hat sich bewährt. Auch diesen Sommer werden wir wiederum eine Doppelausgabe herausgeben. Für das Erstellen des Dorfheftes wird hinter den Kulissen fleissig gelesen, korrigiert, passende Illustrationen gesucht oder Fotos geknipst und viel, viel telefoniert und abgeklärt. Dann und wann schleichen sich dennoch Fehler ein, dies bedauern wir und entschuldigen uns dafür. Heidi Hauri hat diesen Februar ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Redaktorin nach mehr als drei Jahren abgegeben. Die Gemeindeverwaltung Täuffelen hat neu ab März 2010 die redaktionelle Arbeit übernommen. Brigitte Gross ist nebst dem Layout erstellen neu auch für die Inseratenannahme zuständig. Unsere beiden langjährigen Lektoren Peter Kutter und Beat Bichsel sind ein gut eingespieltes Team. Wir sind dankbar, dass wir auch in Zukunft auf ihre tatkräftige Mithilfe zählen dürfen.

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