„Rund ums Haus“

Hans Spielmann, Quelle: nabu.de „Hecken aus Baum- und Strauchschnitt“

Die Benjes-Hecke

Das Prinzip einer Benjes-Hecke ist die bandartige Ablagerung von Baum- und Strauchschnitt. Stabile Äste oder Holzpfosten werden in den Boden gesteckt und dazwischen Totholz, Reisig und andere Gartenreste aufgeschichtet. Rund jeden Meter wird ein Strauch in den Wall gepflanzt. Alternativ kann auch zwischen bereits bestehenden Sträuchern nach und nach ein Wall hochgezogen werden.

Laufend wird neues Schnittgut nachgelegt. Ein artenreicher Lebensraum entsteht und man spart sich Kosten und Umtriebe der Grünabfuhr. Im Laufe der Zeit sackt die Hecke ab und Vögel tragen Samen ein. Die Hecke beginnt zu leben. Gehölze und Stauden wachsen und die Hecke blüht. Sie bietet Schutz vor negativen Umwelteinflüssen und ist gleichzeitig Lebensraum mit optimalem Kleinklima für zahlreiche Tiere. Sie filtert Staub, Schmutz, schädliche Abgase und wirkt lärmdämpfend.
Damit dort lebende Nützlinge das ökologische Gleichgewicht stabilisieren und den Schädlingsbefall gering halten, ist auch die Wahl der Sträucher von Bedeutung. Unseren Durchschnittsgärten mangelt es an Artenvielfalt. Exotische Gehölze bieten der hiesigen Tierwelt selten verwertbare Früchte. Im Gegensatz dazu bieten unsere heimischen Gehölze das ganze Jahr über einen mehr oder weniger reich gedeckten Tisch. Wussten Sie schon, dass z.B. von der heimischen Stieleiche rund 300 Insekten- und 28 Vogelarten leben, in der eingebürgerten Rosskastanie aber nur vier Insekten- und zwei Vogelarten?

Dass Falllaub im Heckenbereich liegen bleibt, versteht sich von selbst. Das Laub ist eine natürliche Mulchdecke, die den Boden schützt und die Sträucher mit natürlichen Nährstoffen versorgt. Zudem bietet es Kleintieren Schutz. Vögel wie Rotkehlchen und Zaunkönig siedeln sich nur dort an, wo Falllaubschichten für ein ausreichendes Nahrungsangebot sorgen. Auch vermodernde Stämme und Strünke lassen sich hervorragend in die Hecke integrieren. Dies mag dem einen oder anderen Gartenbesitzer ungewohnt und befremdlich erscheinen, aber gerade die Schaffung oder Duldung von Kleinstrukturen erhöht die Strukturvielfalt und damit die Artenvielfalt. Unzählige Insekten leben im und am toten Holz. Wo Schnittholz und Gartenreste anfallen: immer hinein in die Hecke. Von Wildrosen und Brombeeren überrankt, entsteht wertvoller Lebensraum für Insekten, Reptilien, Kleinsäuger und Vögel.

Im Schatten der Benjeshecke gedeihen: Kriechender Günsel, Buschwindröschen, Akelei, Vergissmeinnicht, Roter Fingerhut, Waldfrauen-Farn, breitblättrige Glockenblume, Schattensegge

Eine Liste mit geeigneten Sträuchern findet sich auf https://hamburg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/garten/gartentipps/05228.html

„Lehnsch mir…?“

„Lehnsch mir…?“ ist eine Rubrik für alle, die lieber ausleihen statt kaufen und wegwerfen.
Wir führen und veröffentlichen eine Liste von Gegenständen die in Täuffelen, Gerolfingen und Hagneck unkompliziert ausgeliehen werden können.

Es geht doch allen gleich: Wir haben alles, und doch fehlt uns immer irgendetwas.
Genau an diesem Samstag bräuchte ich unbedingt ein Industriestaubsauger, Vertikutierer, Fadenmäher, Waffeleisen, Laminiergerät.

Schnell, was Billiges kaufen gehen?!
Nein, einfach auf der Seite „Lehnsch mir“ den geeigneten Ansprechpartner mit dem jeweiligen Gerät finden und kontaktieren.

Im Gegenzug, wie oft im letzten Jahr hast du dein Bretzeleisen, dein Dampfgerät, deine Fritteuse, deine Motorsäge, deine Bohrmaschine und deinen Dörrex gebraucht?

Stell dein Gerät auf die Liste und hauche ihm neues Leben ein!
Ausleihbedinungen (z.B. Rückgabefrist, Verschleiss, Beschädigungen) ist Sache der Ausleihparteien. Der Dorfverein stellt lediglich die Plattform zur Publikation zur Verfügung.

Rechtliche Ansprüche im Zusammenhang mit der Rubrik „Lehnsch mir…?“ gegenüber dem Dorfverein sind ausgeschlossen.

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und reges Ausleihen!

Für die Rubrik „Lehnsch mir…?“
Monique Petignat

Hier geht’s zur Rubrik „Lehnsch mir“

Info 2575: Editorial

Täuffelen-Gerolfingen im Wandel
Andreas Stauffer, Gemeindepräsident Täuffelen-Gerolfingen

2018 war ein lebhaftes und ereignisreiches Jahr. Lassen wir einige Anlässe nochmals aufleben:

Im August wurde nach fast vier Jahren intensiver Arbeit der Ergänzungsbau des Primarschulhauses eingeweiht. Viele zufriedene Gäste besichtigten den Neubau mit den modernen Klassenzimmern. Die neuen Räume konnten zum Start des Schuljahrs 2018/19 bezogen werden.

Nach intensiver Planungsarbeit und nach Erhalt der Baubewilligung konnte Ende Oktober mit den Abbrucharbeiten des Kindergartens Rüti begonnen werden. Auf diesem Gelände entstehen die neuen Räume für unsere Kita Nemo. Bezugsbereit soll das Gebäude im Sommer 2019 sein, so dass der Umzug bis zur Wiedereröffnung nach den Sommerferien im August 2019 über die Bühne gegangen sein sollte. Der Zeitplan ist sehr sportlich.

An der Gewerbemesse im November haben die KMU aus Täuffelen und Umgebung ihre Erzeugnisse und Produkte präsentiert. Die Vorbereitung dieser Ausstellung war mit viel Arbeit und Engagement verbunden, welches mit einem Grossaufmarsch der Bevölkerung honoriert wurde. Die Gewerbemesse war während drei Tagen der Treffpunkt unserer Gemeinde und bot den Interessierten zahlreiche und informative Gespräche.

Im Bereich Schulwegsicherung wurde vieles umgesetzt. Dieses Thema wird uns aber auch im 2019 weiter beschäftigen.

Es gibt viel zu tun, packen wir’s an.

In dem Sinne bedanke ich mich bei meinen Ratskolleginnen und -kollegen, den Kommissionsmitgliedern, den Funktionären und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Ich wünsche allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern frohe Festtage und ein gutes 2019.