„Rund ums Haus»

Verstümmelt und zerhackt
Igel, Amphibien und Insekten erleiden einen schrecklichen Tod
Hans Spielmann, Quellen: nabu.de/mein-gartenexperte.de/praxistipps.chip.de

Fast lautlos bahnen sich moderne Mähroboter den Weg durch den Garten und schneiden den Rasen raspelkurz. Oft tun sie ihr Werk in der Nacht. Und genau das wird Igeln im Garten zum Verhängnis. Denn anstatt vor den gefährlichen Mähern zu flüchten, rollen sich die Stacheltiere bei Gefahr zu einer Kugel zusammen und erstarren für einige Minuten.
Oft erleiden die Tiere durch die scharfen Messer massive Verletzungen. Jungtiere sind dabei besonders gefährdet, allein schon wegen ihrer geringeren Körpergrösse.
Oft bleibt das Massaker auf dem Rasen allerdings unbemerkt, da die Wildtiere im Verletzungsfall keine Schmerzenslaute ausstossen und sich ins Unterholz zurückziehen, um dort qualvoll zu verenden. Nicht nur die scharfen Messer stellen eine grosse Gefahr für die Stacheltiere dar, sondern auch der kurz geschorene Rasen. Der biologisch wertlosen Grünfläche fehlen Blühpflanzen und Kräuter, die den Insekten und Kleintieren Nahrung bieten. Bleiben diese aus, werden weder Igel noch viele andere Gartentiere satt.

Wer Igeln helfen möchte, sollte seinen Garten möglichst naturnah gestalten, heimische Sträucher und Stauden anlegen, eine wilde Ecke oder auch eine wilde Hecke.

• Igel und andere Kleintiere werden von Mährobotern oft nicht als Hindernis erkannt und entsprechend einfach überfahren. Mähroboter sollten daher nicht unbeaufsichtigt laufen, denn die Roboter sind auch für Kinder und Haustiere eine Gefahrenquelle.

• Der Tod durch den Rasenmäher ist für Igel qualvoll. Meist werden die Tiere verstümmelt oder skalpiert und gehen dann an ihren Verletzungen zugrunde.

• Vor allem, wenn der Mähroboter abends und nachts unterwegs ist, sind Igel gefährdet. Als dämmerungsaktive Tiere gehen sie genau zu dieser Zeit auf Erkundungstour durch den Garten. Lassen Sie Ihren Mähroboter besser tagsüber arbeiten.

Ein intaktes Bodenleben ist die Basis für einen gesunden Rasen, der für viele ökologisch wertvolle Insektenarten zusätzlich Brutstelle und Lebensraum darstellt. Die Schnittlänge macht den Unterschied. Die von Rasen-Experten empfohlene Schnitthöhe liegt zwischen drei und fünf Zentimeter. Manche Gartenbesitzer stellen die Schnitthöhe leider tiefer ein. Ausser Acht gelassen wird dabei, dass kleine Tiere und Insekten wenig Überlebenschance haben, wenn die Klingen des Mähroboters so dicht über der Erdoberfläche rotieren. Würmer, Larven, Bienen und Hummeln werden Opfer des Rasenroboters. Gänzlich ist dies nicht zu verhindern, aber mit einigen Tipps lässt sich die Gefahr für Insekten mindern.

• Verzichten Sie auf einen zu kurzen Rasenschnitt. Stellen Sie die Schnitthöhe Ihres Rasenroboters so hoch wie möglich, denn jeder Zentimeter kann Insektenleben retten.

• Schaffen Sie für Bienen, Wespen und andere Insekten Nektarquellen in unmittelbarer Nähe des Rasens. Mit Blütenpflanzen lassen sie sich bei der Pollensuche vom Rasen weglocken. Bei grossen Rasenflächen sind inselartige Beete mit blühenden Blumen und Kräutern ideal.

Mehr Infos hierzu sind zu finden unter:
www.naturimgarten.ch/pflanzen/blumenrasen.html

 

 

«Usem Dorf für ds Dorf»

Auch der Dorfverein 2575 hat sich Gedanken gemacht, wie er in der Coronakrise Hilfe leisten kann. Da kam die Anfrage von Lukas Weiss gerade richtig! Er kam mit der Vision, in 2575 eine neue Plattform zu schaffen, die verschiedenste Angebote aus dem Dorf und Umgebung sichtbar machen soll. Wir finden das eine tolle Idee und haben im Vorstand besprochen, wie wir diese unterstützen können.
Wir haben beschlossen, auf unserer Homepage eine neue Rubrik auf zu schalten – «Usem Dorf für ds Dorf» – die in der Krise aber eben auch darüber hinaus eine Grundlage für Hilfsangebote, Dienstleistungen und Bekanntmachung verschiedenster Anbieter im Dorf werden soll. Gleichzeitig wollen wir das Info 2575 nutzen, um diese Angebote von Zeit zu Zeit auf Papier zu bringen. Weiterlesen

Info 2575: Editorial

Epsach 2021
Thomas Stadler, Gemeindepräsident Epsach

Liebe Leserinnen und Leser

Es ist mir eine Freude, als Gemeindepräsident von Epsach, im Info 2575 ein paar Zeilen an Sie richten zu dürfen. An der letzten Gemeindeversammlung im Dezember 2020, wurde ich für weitere vier Jahre als Gemeindepräsident wieder gewählt. Mein Ressort Bildung behalte ich auch in meiner neuen Legislatur. In unserer kleinen und feinen Gemeinde, welche Epsach in meinen Augen klar ist, steht das Wort Zusammenarbeit nicht nur auf dem Papier. Es wird gelebt! In unseren Gemeinderatssitzungen gibt es auch Diskussionen und manchmal heftige Debatten. Am Ende von Diskussionen können wir uns immer in die Augen sehen und zusammen lachen. Das ist genau diese Kultur, welche mich auch bewogen hat, dieses Amt als Gemeindepräsident für weitere vier Jahre zu übernehmen. Ich wusste, dass wir als Team gut zusammenarbeiten werden. So können wir die Gemeinde durch Sturm und Sonnenschein führen.

Epsach ist eine kleine Gemeinde. Da erachten wir es als sehr wichtig, dass wir Synergien mit unseren Nachbarsgemeinden nutzen. Das ist nicht immer einfach! Aber ich nehme solche Herausforderungen gerne an! In den letzten Jahren habe ich persönlich sehr viel dazu gelernt. Durch mein Ressort „Bildung“, welches ich nun seit 8 Jahren betreue, erhielt ich einen tiefen Einblick in den Alltag der Schulbildung. Der Unterhalt einer Schulanlage, die verschiedenen Sanierungen und auch die Planung für die Gebäude im OSZ, forderten und fordern mich/uns immer wieder heraus.

Aber auch die anderen Ressorts boten mir viel neue Einblicke. Themen wie unsere Ortsplanung, die neue Überbauungsordnung, die Sanierung unserer Kanalisation und die neue Schulsozialarbeit haben meinen Horizont erweitert und meinen Wissensdurst geweckt. Es sind aber nicht nur diese Themen, welche mich bereichern, sondern auch die Menschen dahinter. Es ergeben sich immer wieder spannende, lustige oder auch ernste Gespräche. Der Austausch mit all den verschiedenen Menschen ist mir sehr wichtig.

Die ersten paar Monate im neuen Gemeinderat haben bereits begonnen. Ich empfinde die Zusammenarbeit als sehr angenehm, wir sind ein motivierter und engagierter Gemeinderat! Gemeinsam schauen wir nach vorne, sollte uns mal ein rauer Wind entgegenwehen, stehen wir zusammen und schauen gemeinsam nach vorne. Ich freue mich auf die Zukunft.

Ihnen, werte Leserinnen und Leser, wünsche ich einen schönen Frühling. Vielleicht führt Sie ja mal ein Spaziergang durch «üses schönä Epsach».

Ich grüsse Sie herzlich

 

Jahresrückblick 2014

Info 2575

Mit einer leicht erhöhten Auflage von nun 1560 Exemplaren wird das Info 2575 in die Haushaltungen Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck verteilt. Dank unseren treuen Inserenten, unseren Mitgliedern und der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck, konnten wir die laufenden Kosten auch im Jahr 2014 im Rahmen halten.

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Jahresrückblick 2013

Info 2575

Das „gelbe Heft», wie unser monatlich erscheinendes Info2575 von vielen Dorfbewohnern genannt wird, scheint sich auch ausserhalb von Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck zu etablieren; werden doch ca. 50 Exemplare zusätzlich an auswärtige Abonnenten verschickt. An dieser Stelle herzlichen Dank an Peter und Lilly Witzig, die Monat für Monat diese Arbeit für unseren Verein mit viel Engagement tätigen.

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Jahresrückblick 2012

Info 2575

Mit einer Auflage von 1550 Exemplaren wird das Info 2575 elf Mal jährlich in die Haushaltungen von Täuffelen-Gerolfingen und Hagneck verteilt. Auch in der schnelllebigen Zeit des Internets haben Printmedien durchaus ihren festen Platz bei vielen LeserInnen, und dies ist auch gut so. Obwohl der überwiegende Teil unserer Gesellschaft bestens vernetzt ist, dürfen wir die kleine Minderheit nicht vergessen.

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Jahresrückblick 2011

Info 2575

Im Verlaufe des Jahres 2011 hatte Brigitte Gross die redaktionelle Verantwortung für das Info 2575 übernommen. Die Gemeindeseiten werden weiterhin von der Gemeindeverwaltung redaktionell betreut.

Die vor einem Jahr eingeführten Seiten „Usem Dorf für ds Dorf“ wurden von der Leserschaft gerne gelesen. Die positiven Rückmeldungen motivierten unsere beiden freischaffenden Redaktoren Martina Wiederkehr Steffen und Peter Witzig nach interessanten Themen zu recherchieren.

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Jahresrückblick 2010

Info 2575

Nach dem im März 2010 ein Redaktionswechsel erfolgt ist, galt es nun die Aufgabenteilung zwischen der neu besetzten Redaktion (Gemeindeverwaltung Täuffelen) und Brigitte Gross (Layout und Inserate) vorzunehmen. Damit die redaktionellen Beiträge rasch und möglichst unkompliziert umgesetzt werden können, werden diese auch über inserate@dorfverein2575.ch von Brigitte Gross entgegen genommen. Der Informationsaustausch zwischen der Gemeindeverwaltung und der Layouterin funktioniert problemlos.
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Jahresrückblick 2009

Info 2575

Die Zusammenlegung der Juli- und August-Ausgabe des Info-Heftes hat sich bewährt. Auch diesen Sommer werden wir wiederum eine Doppelausgabe herausgeben. Für das Erstellen des Dorfheftes wird hinter den Kulissen fleissig gelesen, korrigiert, passende Illustrationen gesucht oder Fotos geknipst und viel, viel telefoniert und abgeklärt. Dann und wann schleichen sich dennoch Fehler ein, dies bedauern wir und entschuldigen uns dafür. Weiterlesen