„Rund ums Haus“

Hans Spielmann, Quelle „schweizerbauer.ch“

Tierfallen vermeiden, natürliche Umgebung fördern

Zäune und Netze stellen für viele Tiere eine Gefahr dar. Vor allem auf Vogelschutznetze sollte man verzichten. Wo das nicht möglich ist, sollte das Netz fachgerecht angebracht werden. Für Igel und andere kleinere Tiere sollte bei Zäunen 15 Zentimeter ab Boden offen bleiben. Schächte, Schwimmbecken, Wassertonnen und Treppen sind für Igel, Frösche oder andere kleinere Tiere ebenfalls mögliche Fallen. Ein feines Gitter über einem Schacht oder eine Abdeckung über dem Schwimmbecken beseitigt diese Gefahr.

Ein nicht allzu steil angestelltes Brett kann als Ausstiegshilfe dienen. Insekten sind froh über eine Starthilfe in Form schwimmender Brettchen. Ferner gilt es gerade im Bezug auf Insekten der nächtlichen Beleuchtung Rechnung zu tragen. Generell wird zu naturfreundlichen Lichtquellen geraten, die kein Licht nach oben streuen und die nur bei Bedarf leuchten. Vermeiden sie Büsche und Bäume anzuleuchten. Verwenden Sie Bewegungsmelder, die das Licht nur bei Bedarf einschalten.

Der Vogelschutz Schweiz, SVS/BirdLife appelliert an Hausbesitzer und Gärtner, Fallen für Tiere zu vermeiden. So sollten etwa Glasflächen als Hindernis sichtbar gemacht werden. Auch sollten keine Büsche vor spiegelnden Glasflächen stehen. Vögel fliegen sonst gegen sie und verenden in der Regel kurz danach.

An Gebäuden gilt es Einschlupflöcher und Nistplätze für tierische Mitbewohner wie Fledermäuse oder Vögel zu erhalten oder neue zu schaffen.

Renovationen am Haus sowie Heckenschnitte und Baumfällaktionen sollten nicht in der Brut- oder Aufzuchtzeit von April bis August durchgeführen werden.

Der „Schweizer Bauer“ die positiv andere Berichterstattung! www.schweizerbauer.ch, schauen Sie rein!