Jahresrückblick 2018

Info 2575 

Nach sechs Jahren unveränderten Inseratenpreisen mussten wir diese auf Mai 2018 leicht erhöhen. Für die Dauerinserenten ist die Erhöhung erst im 2019 in Kraft getreten. Die Versandkosten des Heftes werden neu den betreffenden Gemeinden anteilmässig weiterverrechnet und ein Heft-Abonnement für auswärtige Leser wurde eingeführt. All diese Anpassungen waren leider nötig, um das gelbe Monats-Bulletin weiterhin in dieser Form erscheinen lassen zu können.

Die Editorials wurden mehrheitlich von unserer Leserschaft geschrieben. Herzlichen Dank! Auch dies möchten wir fürs kommende Jahr beibehalten. Unsere Rubrik «Inegluegt  ̶ dieses Mal bei» hat sich bewährt und wird weitergeführt.Corinne Hofmann und Silvia Jaggi haben ihren Freiwilligenarbeit als Freelancer auf Ende 2018 abgegeben. Sie haben sich entschlossen, sich im 2019 anderen Projekten zuzuwenden. Wir bedanken uns herzlich für ihre wertvolle Mitarbeit während der letzten zwei Jahre. Ebenfalls sein Ämtli abgegeben hat Herr Leo Kalmus. Er war einige Jahre zuständig fürs Fotografieren der Adventsfenster. Auch ihm ein herzliches Dankeschön. Wer sich für dieses Freiwilligenjob interessiert, darf sich sehr gerne bei mir melden.Ich bedanke mich bei allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen des Info 2575 beigesteuert haben.

Brigitte Gross, Redaktionsverantwortliche

Theater der Senioren-Liebhaberbühne Biel

Am 4. April 2018 hat die Seniorenbühne im OSZ Täuffelen ihr Theaterstück
«Wär raschtet – roschtet « aufgeführt. Der Saal war gut gefüllt und das Publikum hat sich amüsiert.
Das Stück mit vielen Episoden aus dem Alltag von Seniorinnen und Senioren gab viel zum Lachen und regte zum Nachdenken an.
Das Küchenbuffet und die Getränke fanden regen Absatz.
Die Schauspieler, das Publikum und der Vorstand vom Dorfverein waren sehr zufrieden mit dem Anlass.

Martha Züllig

Matinée mit Timmermahn am 26. April 2018

Wir haben uns im Vorstand relativ kurzfristig entschieden im Frühling eine Matinée durchzuführen.
Auf der Suche nach einem Künstler sind wir auch auf den Kult-Geschichten-Erzähler Timmermahn gestossen. Ich muss gestehen, dass das vor allem auf meinem Mist gewachsen ist, denn ich finde Timmermahn einfach unglaublich kreativ und ich liebe seinen trockenen, sarkastischen und geraden Humor.
Uns war sehr bewusst, dass diese Art von Lesung nicht jeder Frau’s/Mann’s Sache ist, dennoch haben wir uns im Plenum für diesen Künstler entschieden.
Erstaunt über die vielen Besucher am Sonntagmorgen, freuten wir uns auf einen gelungenen Vormittag und wir wurden, in meinen Augen, nicht enttäuscht.
Die Berndeutschen Geschichten, die Timmermahn selber schreibt, werden mit Bildern und Filmchen aus seiner selbst gemalten Sammlung ergänzt und es ergibt daraus ein Gesamtkunstwerk, das sich gewaschen hat.
Die Geschichten beginnen eigentlich immer, wie aus dem Leben geschrieben, jeder kann sich damit irgendwie identifizieren oder stellt Verbindungen zurück in die Kindheit oder in der Bekanntschaft her, doch dann, plötzlich, nehmen die Erzählungen eine Wendung, die wir uns sicherlich nicht so ausgemalt hätten.
Die Sonntagsfahrt mit dem Grosi zum Beispiel, endet mit einem unerwarteten Halt bei einem Dorfbrunnen. Da die alte Dame nicht mehr wusste wann genug war mit Bernerplatte, Schnaps und obendrauf noch einer «Coupe», kam das Fass hinten im Auto dann zum Überlaufen… Was die Grosle dann aber nicht hinderte, bald wieder Lust auf einen Stopp in der nächsten Dorfbeiz zu machen für ein Z’Vieriplättli.
Ich durfte den Erzähler und seine reizende Assistentin persönlich kennen lernen und habe fest gestellt, dass Timmermahn auch im normalen Leben ein sehr spezieller aber äusserst interessanter Mensch ist, der kein Blatt vor den Mund nimmt und immer neugierig und provokant durchs Leben geht.
Im Anschluss an die Lesung durften wir zusammen mit den Besuchern einen Apéro geniessen und hatten die Gelegenheit uns noch mit dem einen oder anderen Gast auszutauschen.
Kurz und gut, wir alle haben uns sehr über das grosse Interesse an dieser Matinée gefreut und haben beschlossen, diesen Frühlingsanlass, fest in unser Programm auf zu nehmen.

Andrea Leiser

3. Dorfmärit

Schon zum dritten Mal durften wir in Täuffelen den Dorfmärit durchführen. Scheinbar ist  dieser Anlass bei allen Beteiligten hoch im Kurs. Schon kurz nach der letztjährigen Durchführung erhielt ich die ersten Anmeldungen für den nächsten Märit ! Bis Ende August waren 36 Standplätze reserviert, 8 Zelte, 1 Karussell und der Rest Marktstände.
Am Freitagabend holten Turner in Ins den Wagen mit den aufgeladenen Ständen und stellten sie auf dem Zentrumsplatz auf. Wir durften nur sagen wo. Am Samstagmorgen mussten die Verkaufsgegenstände nur noch ausgestellt werden, es konnte los gehen! Auch das Wetter war nicht schlecht, bewölkt ganz wenig Regen, eher kühl. Aber viel besser als letztes Jahr!!! Schon vor 10 Uhr kamen die ersten Besucher vorbei. Hier und dort wurde etwas gekauft, etwas zum Essen und Trinken wurde erstanden oder auch nur herum geschaut. Es hatte recht viele Leute und auch einige neue Sachen an den Ständen, so zum Beispiel Bücher, Hundefutter oder Frühlingsrollen. Auf den frischen Zwetschgenkuchen wurde richtig gewartet, oft war er schon verkauft bevor er fertig gebacken war.
Auch die Zusammenarbeit mit dem Wohnguet war wieder hervorragend! Die Marktbesucher durften im Wohnguet die Toilettenanlagen benutzen, man konnte sich an den aufgestellten Tischen niederlassen und das vorzügliche Märitmenu geniessen. Herzlichen Dank für alles!!
Um 17 Uhr hatten wir mit den Leuten der Feuerwehr abgemacht. Sie räumten die Marktstände zusammen und luden sie auf den bereit gestellten Brügiwagen. Ganz herzlichen Dank den verschiedenen Vereinen für ihre tatkräftige Mithilfe!
Mir hat es sehr gut gefallen! Auch alle Märitfahrer waren am Abend zufrieden und versprachen, dass sie nächstes Jahr wieder kommen würden. In diesem Jahr wird der Dorfmärit am 7. September stattfinden. Der Vorstand des Dorfvereins freut sich schon jetzt auf diesen Samstag, hoffen wir, dass auch Petrus uns wohlgesinnt ist!

Silvia Tschantré

Herbstferienplausch 2018

Dank den vielen engagierten Leitern konnte das Herbstferienplausch-Team erneut ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellen. Einerseits gab es Neues zu entdecken, so einen Kurs in erster Hilfe, das Absolvieren des Rettungsschwimmer-Brevet oder das sichere Fahren über Hindernisse im Bikecontrol-Kurs. Aber auch die altbewährten Kurse wurden mit viel Freude besucht, es wurde gebacken, gekocht, Kerzen gezogen, Bücher gefaltet, durch den Wald getobt, getanzt, geschwommen oder gekämpft. Insgesamt gab es 23 verschiedene Kurse zur Auswahl, welche von 110 Kindern besucht wurden.
Am Samstag gab die Band „Frischfisch“ zum Abschluss des Herbstferienplausch ein Konzert für die ganze Familie. Die Aula war zwar weniger gefüllt als erhofft, das Publikum war aber begeistert!
Ein grosses Merci den Kursleiterinnen und -leiter und an Caroline Küffer, Lena Willi und Mona Fahm vom Herbstferienplausch-Team!

Martina Hug 

Duo Luna Tic
4 Hände, 2 Stimmen, 1 Klavier, Klavierakrobatikliederkabarett

Die Radiosendung von und für Täuffelen.
Claire aus Berlin und Olli aus Paris, oder doch eher aus Genf, machen Radio aus Täuffelen für Täuffelen und den Rest der Welt. Zum Glück können die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Aula des Oberstufenzentrums die Sendung live sehen und nicht nur live hören. Radio mit Olli und Claire ist mehrsprachige Situationskomik kombiniert mit ausdrucksstarker Mimik und Gestik. Bereits nach ein paar Minuten haben die zwei Frauen das Publikum voll und ganz für sich eingenommen. Sie begeistern mal mit romantischen, mal mit lauten und rockigen Chansons begleitet von virtuosem Klavierspiel. Das Klavier wird dann zum Mittelpunkt, wenn die zwei Frauen das Instrument vierhändig beherrschen oder wenn sie gleichzeitig zum Klavier spielen vor, unter, am und auf dem Klavier akrobatische Einlagen zeigen. Nach anderthalb Stunden und überraschenden Zugaben ist das Publikum nicht nur begeistert, sondern tief beeindruckt von diesen zwei aussergewöhnlichen Frauen. Danke, für diesen phantastischen Abend!

Christine Schwegler 

Adventsfenster 2018 

2018 war das erste Jahr, seit ich die Adventsfenster organisiere, wo ich 2 leere Daten verbuchen musste. Leider bin ich nicht dazu gekommen in der letzten Woche vor Redaktionsschluss noch aktiver die Werbetrommel zu pauken und prompt musste ich einen unvollständigen Adventskalender veröffentlichen. Nichts desto trotz waren wieder viele sehr treue Mitgestaltende dabei, bei denen und natürlich bei den Neuen möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken. Ich hoffe der Zauber der Adventszeit kann mit den vielen wunderschönen und liebevoll gestalteten Fenstern bewahrt werden und wir können mit diesem Brauch ein wenig dem Weihnachtsstress entgegenwirken. Der Sinn der Vorweihnachtszeit soll ja Vorfreude, Begegnung und Besinnlichkeit sein. In diesem Sinne freue ich mich auch dieses Jahr auf Dorfspaziergänge mit schönen Überraschungen.

Monique Petignat 

Samichlaus

Am 6. Dezember um 18.00h traf der Samichlaus in diesem Jahr mit zwei Schmutzlis ein.
Die ersten Eltern waren schon um 17.50h da. Bis zum Schluss haben 49 Kinder mit Ihren Eltern dem Samichlaus ein Lied oder ein Värsli vorgetragen.
Die Stimmung war gut, da aber nicht so viele Kinder wie in anderen Jahren gekommen waren, hatte der Samichlaus schon um 18.50h nichts mehr zu tun.
Tee und Zopf wurden vom Publikum geschätzt.
Da wir 75 Säcklein vorbereitet hatten, haben wir die restlichen Chlouse-Säckli den anwesenden Helfern verteilt und auch das Wohngut Montlig kam noch in den Genuss von einigen Säckli.
Leider ist es sehr schwierig geworden, ein Tierli für den Samichlaus zu finden. Sollte jemand einen guten Kontakt haben oder jemanden kennen der mit seinem Pony oder Eseli an diesem Abend mitmachen würde, sind wir um Hinweise dankbar. 

Sandra Solcà

Dorfkalender

Ich habe neu von Irmela Moser die Aufgabe für den Dorfkalender übernommen. Nach einem Briefing durch Irmela und etlichen Unterlagen auf einem USB-Stick habe ich mich im Herbst an die Arbeit gemacht und Briefe und Mails an Inserenten, Vereine und andere Interessierte versendet.
Erfreulicherweise haben alle Inserenten wieder zugesagt.
Nach einer Sitzung mit Barbara Zbinden war ich informiert, dass die Homepage der Gemeinde neu aufgelegt werde und diese nach der Vereinszusammenkunft voll funktionsfähig sei.
Ich habe die Vereine, wie zuvor Irmela, informiert und ein Enddatum festgelegt bis wann die Daten eingegeben sein müssen. Nach diesem Enddatum erhalte ich von der Gemeinde diese Daten, welche ich für die Druckerei in eine andere Datei übertragen muss.
Die Zusammenarbeit mit der Druckerei Ediprim funktionierte tadellos, herzlichen Dank an Hansruedi Weyrich für die gute Zusammenarbeit.
Der Kalender wurde termingerecht fertig und am gewünschten Tag von der Post in die Briefkästen gelegt. Neu erhielten auch die Epsacher Bürger den Kalender direkt zugestellt.
Leider hat sich dann herausgestellt, dass etliche Daten nicht im Kalender erschienen sind. Offenbar lief die Gemeindehomepage eine Zeitlang zweispurig. Wer wie vorher www.taeuffelen-gerolfingen.ch eingegeben hat, landete auf der alten Version der Homepage. Diese Daten hat die Gemeinde nicht übernommen, das heisst mir also auch nicht übermittelt, so konnte ich diese nicht für den Kalender eintragen.
Ich habe mich sehr über diesen Fauxpas geärgert. Wir haben den Vereinen, welche sich bei uns beschwert haben, angeboten, die fehlenden Daten jeweils im INFO2575 zu publizieren.
Ich bin zuversichtlich, dass in diesem Jahr alles klappt. 

Sandra Solcà 

Lehnsch mir…? 

Aus meiner Erfahrung sind die Zahlen der Ausleihungen und Neuanmeldungen von Objekten gleichbleibend.
Viele Menschen geben mir die Rückmeldung, dass sie die Idee gut finden, dass sie aber oft nicht daran denken die Liste zu konsultieren, wenn sie etwas brauchen.
Nun habe ich folgende neue Idee um die Liste präsenter zu machen.
Aus meiner Ausbildung zur Gemeindebibliothekarin, kenne ich ähnliche Projekte, die in der Bibliothek angegliedert sind. Ausleihort für Bücher, Medien und Objekte.
Wir haben nun die Idee, die Lehnsch mir..? Liste in der Bibliothek permanent sichtbar zu platzieren. In welcher Form ist noch nicht ganz klar. Lassen sie sich beim nächsten Bibliotheksbesuch überraschen!

Monique Petignat

Internetauftritt

Bitte besuchen Sie unsere Website und informieren Sie sich über alle News, Veranstaltungen und Berichte. Auch das Info2575 finden Sie dort zum nachlesen, wenn es zu Hause einmal nicht mehr auffindbar ist.

Natürlich sind wir für all unsere Angebote auf unsere Mitglieder und Dorfbewohner angewiesen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viele Menschen unsere Arbeit schätzen und mithelfen, ein attraktives, vielseitiges Angebot auf die Beine zu stellen. Wir danken allen herzlich dafür und freuen uns auf ein neues Vereinsjahr 2019.

Der Vorstand Dorfverein 2575 Täuffelen-Gerolfingen